Januar 25, 2021

Was für eine Woche!

Da hatten wir am Sonntag tatsächlich mal auch hier im Münsterland ein wenig Schnee, da war er am Montag auch schon wieder weg. Aber die Stimmung im Lande wird zunehmend frostig, und das nicht erst seit der „Bund-Länder-Beratung“, die in einem verlängerten und konkreteren Lockdown endeten.

Ich möchte deshalb an dieser Stelle mal ein gaaaanz dickes Dankeschön an alle Lehrerinnen und Lehrer schicken, die sich – oft ja auch selbst Mütter oder Väter – ganz besonders aufopfern, um den Kindern die Zeit des Distanzlernens ohne Freundinnen oder Freunde so angenehm wie möglich zu machen!

Mir persönlich ist es deshalb ein besonderes Anliegen, dass wir – also alle in der Gesellschaft – uns schon jetzt Gedanken darüber machen, wie wir die Arbeit dieser Menschen auch nach der Pandemie nachhaltig erleichtern und unterstützen können!

Das gilt im übrigen auch für alle Erzieherinnen und Erzieher und all die wundervollen Menschen in medizinischen Berufen. 

Klatschen allein reicht nicht!

Am letzten Mittwoch geschah dann noch etwas ganz Großartiges:

mit der Vereidigung von Kamala Harris wurde uns wieder einmal vor Augen geführt, dass sich ALLES im Leben verändern lässt, wenn wir es nur wirklich wollen!

Natürlich ist es für das Interesse an Veränderung förderlich, wenn ganz schnöde Motivation wie ein üppiges Preisgeld vorhanden ist. Ich hoffe sehr, dass die von Elon Musk ausgesetzten 100 Mio. Dollar auf die Lösung des CO2-Problems zum gewünschten Ziel führen. An der Motivation jedenfalls sollte es wohl nicht fehlen!?!

Motivation kann sich aber auch durch andere Dinge ergeben: wenn man im ländlichen Raum lebt, dann stellt sich irgendwann unweigerlich die Frage, wie wir unser Zuhause auch für unsere Kinder attraktiv erhalten können. Projekte wie „Smarte.Land.Regionen“ (Online-Fachforum am 20.1. => externer Link) sind ein wichtiger Baustein, um die benötigte Infrastruktur nach Maß zu schaffen. Die Verbindung zu den Menschen im Ort darf nicht vernachlässigt werden. Und deshalb freue ich mich schon sehr auf den Neubau des digitalCampus Nordkirchen, den wir im April werden beziehen können. Noch mehr freue ich mich darauf, unter den ersten Mietern zu sein! So kann ich ganz nah an der Entwicklung des Arbeitsmarktes der Zukunft in Nordkirchen dabei sein und mich in die Arbeit des digitalCampus-Vereins einbringen.

Zu guter Letzt noch ein kleiner Hinweis, weil ich schon ein paar Mal danach gefragt wurde: wenn für die „Klarheit für mich“ ein innerer Dialog notwendig ist, wie mache ich das? Stelle ich mich vor den Spiegel und rede mit mir selbst?

Nein, natürlich nicht. Aber fast! Ich nutze die zahlreichen Trainings-km, die ich ja pandemiebedingt allein laufe, um mir immer wieder die gleichen Fragen zu aktuellen Themen zu stellen. Diese Fragen sind:

  • Welches Thema beschäftigt mich gerade?
  • Warum geht es mir so nahe? Betrifft es Überzeugungen, Ideale, Wünsche?
  • Wenn ich Energie in das Thema stecke, besteht die Chance, dass sich mein Gefühl dann verbessert?
  • Falls nicht, ist das Thema dann wirklich relevant für mich?
  • Kann ich es verständlich erklären, z.B. meinem Vater? 
  • Was würde er mir wohl antworten?
  • Will ich es verfolgen oder kann ich einen Strich darunter machen?

Es ist immer wieder faszinierend, wie viele vermeidlich „dramatisch wichtige Themen“ auf diese Weise im wörtlichen Sinne „auf der Strecke bleiben“!

Kommt gut durch die Woche und passt auf Euch auf!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.